5 Anzeichen, dass Ihre Eltern von Ergotherapie profitieren könnten

So erkennen Sie als Angehöriger den richtigen Zeitpunkt für Hilfe im Alltag

Wenn Eltern älter werden, verändert sich der Alltag oft schleichend. Was früher selbstverständlich war – kochen, anziehen, spazieren gehen – wird zur Herausforderung. Viele Angehörige fragen sich dann: Brauchen meine Eltern Unterstützung? Und wenn ja – welche?

Eine Möglichkeit, die oft übersehen wird, ist mobile Ergotherapie. Dabei kommt die Therapeutin direkt zu den Betroffenen nach Hause oder ins Pflegeheim. Aber woran erkennen Sie, dass der Zeitpunkt dafür gekommen ist?

Hier sind fünf typische Anzeichen, dass Ergotherapie im Alltag Ihrer Eltern helfen könnte.

  1. Häufige Stürze oder Unsicherheit beim Gehen

Ein erstes Warnsignal ist, wenn Ihre Eltern häufiger stolpern oder sich an Möbeln festhalten müssen. Auch ein sichtbares Meiden von Treppen oder der Verzicht auf Spaziergänge kann auf eine beginnende Unsicherheit hinweisen.

Wie hilft Ergotherapie?
Eine Ergotherapeutin kann gezielte Übungen zur Gleichgewichtsschulung, Kraft und Koordination durchführen und den Wohnraum auf Stolperfallen hin überprüfen. Ziel ist es, das Sturzrisiko deutlich zu senken – für mehr Sicherheit und Selbstständigkeit im eigenen Zuhause.

  1. Rückzug aus dem sozialen Leben

Hat sich Ihre Mutter zurückgezogen? Sagt Ihr Vater Einladungen ab oder wirkt teilnahmslos? Veränderungen in der Stimmung oder im Verhalten können Ausdruck von Überforderung oder beginnender Altersdepression sein.

Wie hilft Ergotherapie?
Ergotherapie unterstützt nicht nur körperlich, sondern auch psychisch. Durch strukturierte Tagesgestaltung, Förderung von Hobbys und Gespräche kann wieder neue Lebensfreude entstehen. Oft reicht ein kleiner Impuls, um wieder aktiv am Leben teilzunehmen.

  1. Probleme bei der Körperpflege oder beim Anziehen

Wenn Sie bemerken, dass sich Ihre Eltern seltener waschen, Kleidung nicht mehr wechselt oder Knöpfe, Reißverschlüsse und Socken zum Hindernis werden, ist es Zeit, hinzuschauen.

Wie hilft Ergotherapie?
Die Therapeutin trainiert gezielt Handgriffe, passt Abläufe an und zeigt den Umgang mit Hilfsmitteln. So wird Körperpflege wieder möglich – ohne dauerhafte Hilfe von außen.

  1. Schwierigkeiten bei alltäglichen Aufgaben

Kaffee kochen, Tabletten sortieren oder das Telefon bedienen – scheinbar einfache Tätigkeiten können im Alter zunehmend schwerfallen. Angehörige übernehmen dann oft mehr, als ihnen guttut.

Wie hilft Ergotherapie?
Statt Aufgaben abzunehmen, zeigt die Ergotherapeutin Wege auf, wie sie selbstständig bewältigt werden können – durch Training, Kompensation oder kleine technische Hilfen. Das stärkt das Selbstwertgefühl und entlastet Sie als Angehörige.

  1. Nachlassende Orientierung oder Vergesslichkeit

Verwirrtheit, wiederholte Fragen oder vergessene Termine sind oft erste Anzeichen einer beginnenden Demenz. Je früher reagiert wird, desto besser können Alltagsfähigkeiten erhalten werden.

Wie hilft Ergotherapie?
Durch kognitive Förderung, Gedächtnisstrategien und Strukturhilfen bleibt die Alltagskompetenz länger erhalten. Auch Angehörige erhalten wertvolle Tipps im Umgang mit der Situation.

Frühzeitige Unterstützung lohnt sich – besonders zuhause

Mobile Ergotherapie ist individuell, alltagsnah und respektvoll. Gerade für ältere Menschen, die nicht (mehr) mobil sind, ist der Hausbesuch oft die einzige Möglichkeit, therapeutisch begleitet zu werden – ohne Klinik, ohne Praxis, ohne Hürde.

Mein Angebot für Taunusstein und Umgebung

Ich komme zu Ihnen oder Ihren Angehörigen nach Hause oder ins Pflegeheim – mit Zeit, Ruhe und persönlicher Begleitung. Die Therapie kann privat gezahlt oder über eine Privatversicherung abgerechnet werden. Auch einzelne Stunden sind möglich.

Sie sind sich unsicher, ob Ergotherapie in Ihrem Fall das Richtige ist? Dann melden Sie sich gerne zu einem unverbindlichen Erstgespräch.